Hunde füttern im Winter

Dass Hunde im Winter einen höheren Energiebedarf haben, liegt auf der Hand – zumindest dann, wenn sie sich überwiegend draußen aufhalten. Dann kann der Mehrbedarf schon mal 50 bis sogar 90 Prozent erreichen. Was viele Hundehalter aber nicht wissen: Es spielen auch weitere Kriterien eine Rolle, wenn es um die Frage geht, inwieweit man die Menge an Futter erhöhen soll.

Neben der Dichte und Länge des Fells spielt auch die Hunderasse eine entscheidende Rolle. Kleine Tiere frieren meist mehr, genau wie ältere Hunde oder Welpen. Dazu kommt die Frage, wo sich der Hund bevorzugt aufhält und wie hoch seine individuelle Aktivität ist. Wichtig ist, dass man den allgemeinen Ernährungszustand im Auge behält und damit auch das Körpergewicht. Ein großer Fehler ist es, die Futtermenge „vorsorglich“ zu erhöhen, weil man annimmt, dass das Tier automatisch friert und mehr fressen muss. Als mit entscheidend wird von allen Fachleuten die Zusammensetzung der Tiernahrung gesehen. Sind genügend Vitamine enthalten? Wie steht es um die Mineralstoffe, das Eiweiß oder die hilfreichen ungesättigten Fettsäuren?

Hundefutter sollte also angepasst, aber nicht zwingend automatisch erhöht werden, um das Tier gut durch die kalten Monate zu bringen. Ein ausgewogenes, gesundes Futter, die natürliche Bewegung und eine regelmäßige Gewichtskontrolle: Damit ist alles im Lot.

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